Skulptur, Engl. sculpture von Lat. sculptura bzw. dem Verb sculpere, schneiden, daher signierten auch Kupferstecher ihr "hat gestochen" als sculpsit. Die Skulptur ist daher das Werk des Bildhauers, dessen (meist) dauerhafte Materialien besondere Arbeitsweisen und Handwerkszeuge bedingen (Steinbildhauer, Holzbildhauer). Das Wort Plastik (Kunst) dagegen ist aus dem Griechischen plastos = geformt abgeleitet und bezeichnet den Bildner.
Skulpturen sind dreidimensionale künstlerische Objekte, die durch die Bearbeitung von festem Material geschaffen werden. Die Bearbeitung des Materials zur fertigen Skulptur kann durch Abtragen (z. B. Schnitzen, Meißeln) oder durch einen Guss (z. B. Kunstguss, verlorene Form) erfolgen. Skulpturen können als freistehende Form, als Reliefs (Flachrelief, Hochrelief) oder im Rahmen einer collageartigen Rauminstallation gestaltet werden. All diese Techniken gehören zur Bildhauerei, eines Bereichs der Bildenden Kunst. Eine bedeutende Sammlung klassischer Skulpturen befindet sich z. B. im Louvre in Paris.
Klassische Materialien für Skulpturen sind: Stein, Gips, Ton, Metall, Holz, Bein und Wachs.
Moderne und zeitgenössische Materialien sind z. B.: Kunststoffe, Textilien, Glas, Sand, Eis oder sogar Abfälle. Hervorragende Skulpturen wurden bereits von antiken Bildhauern geschaffen. Berühmte Skulpturen schuf der italienische Bildhauer Michelangelo. Die moderne, zeitgenössische Skulptur wurde insbesondere durch Auguste Rodin begründet.
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Eine Büste ist die plastische Darstellung eines Menschen in Halbfigur oder bis zur Schulter. Dabei kommen beispielsweise Marmor, Bronze oder andere Materialien zur Verwendung.
Die Büste bzw. das Bildnisrelief ist die minimale Bildnisform des öffentlichen Personendenkmals. Die Denkmalbüste ist zu unterscheiden vom Reiterbild (Reiterdenkmal), vom Standbild (Statue) und dem Sitzbild.
Eine bedeutende Sammlung von Büsten ist in der Walhalla zu besichtigen.
In der Numismatik wird der Ausdruck Büste für Darstellungen von Personen auf Münzen in der Form bis zur Schulter benutzt, um eine Unterscheidung von Porträtdarstellungen zu spezifizieren. Quelle Wikipedia, Stand 09.05.2006
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